Erfolgsgeschichte Elisabeth Bergmüller

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Dezember

25 Jahre pure Leidenschaft – Die Erfolgsgeschichte Elisabeth Bergmüller

Schon früh wusste Elisabeth Bergmüller, dass sie Friseurin werden will. Im Gegensatz zu vielen ihrer Branchenkollegen hatte das aber nichts mit den Berufen ihrer Eltern zu tun: In einem ihr mittlerweile vererbten Haus in Eben im Pongau wurde im Erdgeschoss ein Friseursalon betrieben. „So bin ich auf den Beruf aufmerksam geworden und habe später eine Lehre in Salzburg bei Frau Zeller angefangen“, so die Pongauerin.

Das Ziel war von Anfang an die Meisterprüfung: Bei ihrer Lehrherrin hat Elisabeth viel praktisch gearbeitet, vor allem auf das Preisfrisieren wurde viel Wert gelegt. Elisabeth konnte dann unter anderem auch die Staatsmeisterschaft gewinnen. Nach Abschluss ihrer Lehre wechselte sie nach Bischofshofen zum Salon Grabmüller und hat mit 21 Jahren schließlich die Meisterprüfung abgeschlossen und anschließend ihren eigenen Salon eröffnet.

Neben ihrer Arbeit in Bischofshofen startete in Eben im Pongau der Totalumbau des ehemals vermieteten Salons . Mit drei Mitarbeitern hat Elisabeth begonnen. Mittlerweile wurde der Salon vergrößert und laufend modernisiert, zum Beispiel durch einen Garten und Wintergarten. Acht Mitarbeiterinnen unterstützen Elisabeth heute bei ihrem Handwerk. „Wir schwanken meist zwischen sieben und neun Profis im Salon, das passt perfekt.“ Darunter sind auch zwei Lehrlinge, einige ihrer jetzigen Stylistinnen sind ebenfalls ehemalige Lehrlinge. „Am Anfang der beruflichen Karriere war die Herausforderung nicht das praktische Arbeiten, sondern eher unternehmerische Themen wie Mitarbeiterführung.“

In diesem Jahr hat Elisabeth Bergmüller ihr 25-jähriges Jubiläum mit einem großen Fest gefeiert. „Man kann gar nicht glauben, dass man selber das alles gemeistert hat und wie schnell die Zeit vergangen ist“, so die Friseurin. Ihre Kunden kommen von überall: Schladming, Ramsau, Salzburg und viele weitere Orte liegen in ihrem Einzugsgebiet, der Salon ist gut über die Autobahn erreichbar.

Außerdem bietet Elisabeths Salon auch Specials an, zum Beispiel für Personen, die in der Öffentlichkeit stehen: Ein sogenannter Privacy Room steht für Telefongespräche und -interviews zur Verfügung. „Es war schon öfter der Fall, dass unsere Kunden während dem Einwirken der Farbe schnell ein Interview gegeben haben.“ Grundsätzlich führt das Team Extensions, sämtliche klassischen Friseurdienstleistungen sowie Bachblüten Aura Soma. Den guten Service wissen alle Kunden zu schätzen, mit 40 verschiedenen Tees – unter anderem aus dem hauseigenen Garten – und einer Kleinigkeit zum Gustieren werden die Kunden verwöhnt.

Damit dieser auch hochgehalten werden kann, wird großer Wert auf Aus- und Weiterbildung gelegt: „Ich bin eine praktische und strenge Lehrherrin“, lacht die Pongauerin. Ihre Lehrlinge trainieren mehrmals pro Woche praktische Tools während der Arbeitszeit am Puppenkopf, an Modellen oder bei Schulungen. Im Gegensatz zu früher würde das heute vermehrt inhouse als außerhalb und durch Video-Schulungen über das Internet stattfinden, so Elisabeth.

Früher war auch die Reise nach London regelmäßig im Programm für Weiterbildungen enthalten, mittlerweile wird das verstärkt in Österreich durchgeführt. „Alle unsere Stylisten bekommen allgemeine und individuelle Weiterbildungen, das Wissen wird dann auch intern weitergegeben.“ Auch heuer war das Team wieder auf der Fashion Week in Wien vertreten.

Ein weiterer Fokus von Elisabeth Bergmüller liegt auf den neuen sozialen Medien. Über ihre Facebook-Seite erreicht sie viele junge Kunden und Mitarbeiter und zeigt einen authentischen transparenten Einblick in den Berufsalltag ihres Teams. Unter anderem gehört zu ihren Tätigkeiten auch ihre Funktion als Prüferin bei der Lehrabschlussprüfung. „Manche entwicklen sehr schwer eine langfristige Passion, sie geben zu früh auf. Für mich sollte der Beruf eher wie eine langjährige Beziehung sein, wo man lange bleiben möchte.“

„Es ist gut, wenn man eine Liebe zum Beruf, zum Handwerk, zur Dienstleistung und zu den Menschen entwickelt. Dann kriegt man auch viel zurück und es ist einfach ein wunderschöner Beruf, der viel Freude und Spaß macht.“