Salon „maischön“ holt Staatspreis „Fit for Future“ als bester Lehrlings-Kleinbetrieb

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Dezember

200 österreichische Lehrbetriebe haben am Wettbewerb um den heuer zum sechsten Mal vergebenen Staatspreis „Beste Lehrbetriebe – Fit for Future“ teilgenommen. Die steigende Teilnehmeranzahl und die kontinuierlich hohe Qualität der Ausbildungsmaßnahmen in den Betrieben stellen eindrucksvoll unter Beweis, dass die heimische Wirtschaft der Ausbildung qualifizierter Fachkräfte einen hohen Stellenwert zumisst. Dass die österreichische  Lehrlingsausbildung internationale Spitzenleistungen erbringt, zeigen die Erfolge der österreichischen Lehrlinge bei internationalen Berufswettbewerben.

Der Staatspreis soll:

  • ein starkes Signal für die Qualität in der Lehre setzen, österreichische Lehrbetriebe für ihre herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Jugendausbildung auszeichnen,
  • dazu beitragen, neue Betriebe für die Lehrlingsausbildung zu gewinnen, Eltern und Jugendliche auf die Ausbildung in Österreichs Betrieben aufmerksam machen.

Beim Staatspreis „Beste Lehrbetriebe – Fit for Future“ gibt es drei Kategorien: bis 49 Mitarbeiter/innen 50 bis 249 Mitarbeiter/innen ab 250 Mitarbeiter/innen In jeder Kategorie werden drei Lehrbetriebe nominiert, davon wird je einer mit dem Staatspreis ausgezeichnet. Zudem werden in jeder Kategorie die Top-Ten-Lehrbetriebe veröffentlicht.

In der Kategorie Kleinbetrieb gewann 2017 der Vorarlberger Friseur-Salon „Maischön“ von Birgit und Thomas Nöckl mit seinem pädagogisch und didaktisch fundiertem Ausbildungskonzept. Ein wöchentlicher „Potenzialtag“ steht ganz im Zeichen der Lehrlinge und ihrer Ausbildung. Vielfältige Ausbildungsmethoden unterstützen selbständiges und selbstverantwortliches Lernen und fördern Persönlichkeit, Fachwissen und Gemeinschaft. Jedem Lehrling steht ein Ausbildungscoach zur Seite. In Zukunft wird das Lernen durch das selbst konzipierte Onlinetool MaiMentor ergänzt.

Geschäftsführerin Birgit Nöckl, die auch bereits „ihre“ Erfolgsgeschichte erzählt hat, dazu:

Der Lehrling der Zukunft muss neben seiner Fachlichkeit auch die Möglichkeit haben, seine Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Ich bin der Meinung, dass wir das in der Ausbildung unbedingt berücksichtigen müssen. Wir sind im Grunde in der Verantwortung, neue Wege in der Friseurausbildung zu gehen, denn es geht schon lange nicht mehr darum, nur die neuesten Schnitt- oder Färbetechniken zu vermitteln. Der Friseurberuf ist in einem großen Wandel. Friseurinnen und Friseure sind nicht mehr nur ausführende Dienstleister, sondern viel mehr Berater/innen, Coach und Vertrauensperson, wenn es um Stil, Pflege und Mode geht. Wir individualisieren und differenzieren nun in unserer Ausbildung, setzen offene Lernformen ein und geben auch Raum zur Persönlichkeitsentwicklung. Wir machen jetzt genau das, was viele fordern, aber oft nur diskutiert wird: Wir bilden junge Friseurinnen und Friseure zukunftsorientiert und individuell nach ihren Stärken aus.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite, in der Broschüre sowie direkt beim Salon.