Bärte, Bräute und ein Stück Paris

26

Juni

Der Friseursalon von Manuela Winkler in Telfs birgt seine eigene kleine Welt in sich. Denn was hier passiert, geht weit übers Haareschneiden hinaus: Hier wird man für den schönsten Tag im Leben „vorbereitet“. Hier werden Bärte gepflegt und gestylt. Und wenn man genau hinsieht, findet man hier sogar ein kleines Stückchen Paris mitten im Tiroler Land. Schließlich lässt sich die Vizestaatsmeisterin und Europameisterin in ihrem Salon „Art of hair“ immer wieder etwas Neues für Ihre Kunden einfallen. Die kreativen Ideen entstehen dabei stets in Zusammenarbeit mit ihrem hoch geschätzten Team.

Mitbringsel aus Paris
Bräute aus Tirol führt ihr Weg nicht selten in den Salon von Manuela Winkler. Bekanntlich will man für den großen Tag ordentlich verwöhnt und natürlich auch „verschönt“ werden. „Wir haben zwischen 10 und 15 Bräute jährlich in unserem Geschäft und denen wollen wir natürlich nur den besten Haarschmuck bieten“, so die leidenschaftliche Friseurin. Für eben diesen ist ihr dann auch kein Weg zu weit: Mal eben nach Paris fliegen zum Haarschmuck-Shopping? Kein Problem, wird gemacht! Fanden sich dort doch wahre Schätze.

Prächtig bärtig
Nicht nur Bräute fühlen sich im Salon von Manuela Winkler pudelwohl – auch Bärte finden sich gerne dort ein – inklusive ihrer Besitzer, versteht sich. Von Kurzhaar bis Langhaar und von kunterbunt bis klassisch-schlicht: Gestylt wird genau das, was der Kunde wünscht. „Wir bieten bei uns den kompletten Bart-Rundum-Service an“, so die Friseurmeisterin. Die Voraussetzung dafür, dass das Resultat dann auch stimmt, sind laufende Fortbildungen, die Manuela Winkler und ihr Team regelmäßig absolvieren. Denn auf eine gute Ausbildung legt sie in ihrem Salon größten Wert. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind bei den Seminaren und Weiterbildungen auch stets alle Mitarbeiter mit von der Partie. Im Laufe ihrer Friseurkarriere hat Manuela Winkler bereits selbst 10 Lehrlinge ausgebildet. „Die Teamarbeit ist mir ausgesprochen wichtig. Ein tolles Team, das einem stets den Rücken stärkt, ist für mich eine der Grundvoraussetzungen für Erfolg in der Branche. Ich kann mich glücklich schätzen, ein solches Team hinter mir zu haben“, freut sich die Friseurmeisterin.

Auch die Stimmung wird „gefärbt“
Beim Haareschneiden, Föhnen und Färben vergehen schon einmal schnell zwei bis drei Stunden. Eine Zeit, die nicht selten auch zum Reden genutzt wird – sei es nun ein bisschen Small Talk oder aber ein tiefergehendes Gespräch. „Manchmal kommen die Leute mit einer nicht so guten Laune zu uns ins Geschäft und gehen dann aber wieder gut aufgelegt hinaus“, so Manuela Winkler. Denn die Friseurin und ihr Team verstehen sich nicht nur ausgezeichnet aufs Haare färben, auch die Stimmung der Kunden wird obendrein oft noch erhellt.

„Du bist dein eigener Held“
Vor knapp 20 Jahren übernahm Manuela Winkler den Friseursalon vom damaligen Innungsmeister. „Ich stand also vor der Entscheidung, ob ich zur Weltmeisterschaft gehe oder den Salon übernehme. Mir war aber sehr schnell klar, was ich wirklich wollte.“ Ein halbes Jahr später eröffnete sie dann ihr ganz eigenes Geschäft. „Ich habe mir durchs Preisfrisieren schon einen Namen aufgebaut. Damals war ich bereits mehrmalige Landessiegerin, Vizestaatsmeisterin und Europameisterin.“ Für alle jungen Friseure, die den Weg in die Selbständigkeit antreten wollen, hat Manuela Winkler einen guten Rat: „Man sollte auf alle Fälle mit beiden Beinen fest im Leben stehen, sodass man gegebenenfalls auch alles alleine schafft.“ Eine abgeschlossene Ausbildung und die Meisterprüfung zählen, laut der Friseurin, ebenso zu den wesentlichen Faktoren für eine erfolgreiche Karriere. Das Schöne am Beruf sind auf jeden Fall die vielen Wege, die sich einem eröffnen: „Wenn es wirklich deine Leidenschaft ist, dann steht dir nach der Ausbildung so vieles offen: eine Anstellung im Theater, eine zusätzliche Kosmetiklehre, Modeschauen, das Fotobusiness, eine Laufbahn als Berufschullehrer – die Möglichkeiten sind fast unendlich und das ist doch wunderbar.“

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