Der Traum, der zur Realität wurde

24

April

Die junge Christa Schiller-Geyer träumte schon im Kindergarten davon Friseurin zu werden. Aus den Puppen, die sie damals stylte, wurden im Laufe der Zeit echte Menschen und heute stylt die kreative Friseurin, im niederösterreichischen Brunn am Wald, ihre Kunden. Im Fokus steht für sie: jungen Menschen möglichst viel beizubringen und ihnen zu helfen, ihren Traum zu verwirklichen – so wie sie ihren verwirklicht hat. Ihre Lehrlinge und jungen Mitarbeiter geben ihr immer wieder Antrieb.

Vom Land in die große Stadt

„Ich wollte schon im Kindergarten Friseurin werden, das war wirklich schon immer mein Traumberuf“, schwärmt Christa Schiller-Geyer. Diesen Weg schaffte sie dabei ganz alleine. Die heute erfolgreiche Friseurin stand als 14-jähriges Mädchen vor der Entscheidung, ob sie ihren Eltern am Bauernhof helfen wird oder doch Friseurin werden soll. Christa Schiller-Geyer hatte ihr Ziel fest vor Augen und so entschloss sie sich auf eigene Faust nach Wien zu gehen und suchte sich dort eine Lehrstelle. „Ich habe wirklich sehr viel in meiner Lehrzeit gelernt, es war eine Mischung aus einem lockeren und einem strengen Lern-Stil. Heute sind meine Eltern sehr stolz auf mich, dass ich meinen eigenen Weg gefunden habe und auch so erfolgreich bin.“

Die Jugend steht im Fokus

Mit 23 Jahren macht sich die heute 46-Jährige selbstständig und beginnt damals eher klein. Heute hat sie sechs Mitarbeiter, darunter sind zwei Lehrlinge. Während sie sich ihr eigenes Geschäft aufgebaut hat, hat sie auch noch drei Kinder bekommen und alles mit Bravour gemeistert. Das schönste für Christa Schiller-Geyer am Friseur-Sein? „Was mir den größten Antrieb gibt, ist eigentlich die Jugend. Egal ob meine Lehrlinge, Mitarbeiter oder jugendliche Kunden – von den jungen Menschen lernt man immer Neues“. Auch als Chefin fokussiert sich die freundliche Friseurin darauf, ihren Lehrlingen möglichst viel zu lernen und sie für ihr Leben als Friseure bestmöglich vorzubereiten. „Mein Ziel ist es, der Jugend etwas zu lernen, auch wegen meinen eigenen Kindern“. Die Lehrlinge in Christa Schiller-Geyers Salon machen eigentlich immer bei Lehrlingswettbewerben mit. Unter ihnen befanden sich auch schon Landessieger und Staatsmeister.

Karikaturengarten trifft Mode

Wenn der Karikaturengarten in Brunn am Wald zum Laufsteg wird, findet man dort mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Christa Schiller-Geyer und ihre Kolleginnen. Alle fünf Jahre veranstalten sie dort eine Frisuren- und Modenschau mit bestimmten Themen. „Das Event schweißt uns einfach alle zusammen und wir verbringen auch viel Zeit miteinander in unserer Freizeit“. Letztes Mal lautete das Thema: Karikatur trifft Kunst – heuer heißt das Motto: fHAARbexplosiv- wenn Farbe auf Haare trifft. Wer also im September glaubt Topmodels im Karikaturengarten zu sichten, sieht wahrscheinlich Christa Schiller-Geyer und ihre Mitarbeiterinnen bei ihrer alljährlichen Modenschau.

Glücklich im Beruf

Wie findet man als angehender Lehrling eigentlich das richtige Geschäft für die Ausbildung? „Wichtig ist, dass man sich so viel wie möglich anschaut und in mehrere Salons hineinschnuppert. Nicht nur in ein oder zwei Geschäfte, sondern in viele verschiedene. Zurzeit suchen so viele Friseure Lehrlinge, da hat man auch sehr viel Auswahl“, empfiehlt Christa Schiller-Geyer. Das richtige Gefühl kommt, wenn man im richtigen Geschäft steht. Morgens gerne aufzustehen und mit einem Lächeln in die Arbeit zu gehen, ist die beste Grundlage für die Liebe zum Job.
Christa Schiller-Geyers Motto: Mit einem Lächeln durchs Leben gehen. Und das geht natürlich am besten, wenn es ein ehrliches Lächeln ist.

 

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