Ein Korallenfarbener Vokuhila? Eine Wiener Friseurin zeigt wie’s geht

28

Mai

Eine kunterbunte Truppe von Friseuren findet man in Wien in einem der drei Geschäfte von Katharina Strassl. Menschlichkeit und Akzeptanz sind Werte, die im Salon ganz groß geschrieben werden. Bei der bunten Auswahl an Mitarbeitern ist für jeden der passende Friseur dabei.

Voll im Trend

In den Geschäften der 49-jährigen Katharina Strassl rückt 2019 ein alter Trend in neuer Form wieder in das Rampenlicht: der Vokuhila. „2019 erstrahlen die Styles in unserem Salon ganz im Motto der 80er. Wir haben eine trendige Neuauflage des Vokuhilas kreiert und die Farbe Koralle steht dabei voll im Vordergrund“. Wer sich Haare in Korallenfarbe und mit einem Vokuhila überhaupt nicht vorstellen kann, sollte sich einfach, in einem der drei Geschäfte von Katharina Strassl, selbst ein Bild davon machen. „Mein Geschäft macht auch aus, dass wir ein großer, bunter Haufen von verschiedenen Persönlichkeiten sind. Jeder ist anders und wird auch genauso akzeptiert – dadurch wird das Geschäft lebendig“, lacht die engagierte Friseurin.

Erfolg ist…

„Erfolg sind für mich nicht irgendwelche bestimmten beruflichen Meilensteine. Erfolg ist, über die Jahre hin motiviert zu bleiben und für Mitarbeiter ein angenehmes, freundliches Umfeld zu schaffen. Mitarbeiter, die Spaß an der Arbeit haben – das ist Erfolg“, erklärt Katharina Strassl.

Drei-Generationen-Friseur

Katharina Strassl Großeltern waren beide Friseure und auch ihr Vater und ihre Mutter starteten den Weg direkt ins Friseurbusiness. Die Friseurin in dritter Generation überlegte zuerst Psychologin zu werden. Durch die positiven Erfahrungen und Erlebnisse ihrer Familie im Friseurgeschäft, entschied sich die junge Katharina Strassl dann doch für den gleichen Karriereweg und wurde damit ziemlich erfolgreich.
Auf die Unterstützung ihrer Familie konnte die sympathische Friseurin natürlich von Anfang an zählen, auch ihre Schwestern entschieden sich für diese Karriere. Die Lehre absolvierte die junge Katharina Strassl direkt bei ihrer Mutter. „Meine Ausbildung war eher streng, meine Mutter hat mich nicht auf einen Sockel gestellt, nur weil ich ihre Tochter war. Es wurde von mir erwartet immer mein Bestes zu geben und besser hätte meine Lehrzeit nicht verlaufen können.“ Durch die Vorbildfunktion ihrer Eltern und die Motivation, die sie hatte, lernte die ehrgeizige Friseurin so viel wie möglich in ihrer Lehrzeit. „Ich war die erste im Salon und die letzte, die ging.“
Mittlerweile ist sie bereits seit 24 Jahren als Friseurin tätig und hat schon ziemlich vieles miterlebt. Ihre Liebe zum Beruf wurde über die Zeit immer stärker.

„Für mich sind die Jungen, die nächste Generation, wichtig“

„Junge Menschen sind ein großer Antrieb in meinem Beruf. Die Ausbildung zum Friseur, sollte ihnen Spaß machen und am wichtigsten ist, dass sie dabei sehr viel lernen.“ Katharina Strassl betont immer wieder, wie wichtig es ist, Freude daran zu haben und viel zu lernen, um später erfolgreich und glücklich zu sein.
„Für alle, die sich selbstständig machen wollen, kann ich auch nur empfehlen ein Franchise zu eröffnen. Zu zweit kann man alles viel einfacher organisieren und man ist niemals alleine“, so die kreative Friseurin.