Rath Frisuren: Nie zu alt für Neues

25

Februar

Die Familie Rath ist seit der Gründung des Salons „Rath Frisuren“ als Trendsetter bekannt und wird als wichtiger Teil der Friseurszene in Vorarlberg geschätzt. Heute führt Ekkehard Rath den Salon in Wallenmahd im Bezirk Dornbirn auf seine ganz persönliche Art und im Sinne des guten Miteinanders. Besonders stolz ist der Friseur auf seine Frau, die nun mit 37 Jahren eine Lehre in seinem Salon begonnen hat.

Familie der Friseure
Im Hause Rath war der Friseurberuf schon immer allgegenwärtig. So führt den zweiten Standort in Dornbirn Haselstauden heute sein Bruder Christian Rath. Vor fünf Monaten entdeckte schließlich auch Ehefrau Elke ihr Friseurgen und beweist damit, dass es für eine Lehre nie zu spät ist. Mit Ehrgeiz und unendlicher Freude am Beruf hat die 37-Jährige eine Lehre im Salon Rath Frisuren begonnen. Zuvor als Zahnmedizinerin und Kosmetikmeisterin tätig, setzt sie heute ihr Fingerspitzengefühl als Friseurin ein. Und das mit Erfolg: Sie entdeckte die Liebe für Farben, Schnitte und Frisuren und geht in ihrem Beruf voll auf. „Ich bin unglaublich stolz auf meine Frau! Sie ist sehr engagiert und macht ihren Job wirklich gut! Außerdem ist es schön, sich am Abend über die Arbeit austauschen zu können“, so der Friseur über den Karriereschritt seiner Frau. Nicht nur Elke sondern auch die Mitarbeiterinnen im Salon Rath Frisuren haben für den Friseurmeister Priorität. „Mit den Kollegen verbringt man mehr Zeit als mit dem eigenen Partner! Deshalb muss die Atmosphäre einfach passen. Dann fühlen sich die Kunden auch gleich viel wohler“, weiß Ekkehard Rath.

Trendsetter Rath
„Der Beruf des Friseurs ist einer der schönsten Jobs der Welt“, so Ekkehard Rath über seine Leidenschaft. Seit 38 Jahren ist der Vorarlberger nun schon Friseur. Sein Vater, ursprünglich aus der Steiermark, hat vor über 50 Jahren seinen ersten Salon eröffnet und prägte damit die Friseurszene in Dornbirn. Denn schon damals wusste Adolf Anton Rath, wie man Trends setzt. Heute sind die „Rath Friseure“ Pioniere im sogenannten Ländle, haben sie doch in den 80er und 90er Jahren den Soldatenhaarschnitt – seitlich sehr kurz und oben kantig – neu entdeckt. In einem Umfeld, das vorwiegend durch die ältere Generation geprägt war, wurden den Männern die Ohren damals nicht freigeschnitten. „Der Vokuhila war voll in Mode“, zitiert Ekkehard Rath die damaligen Verhältnisse. Der 55-Jährige war schließlich der Erste, der diesen neuen Haarschnitt umsetzte und stieß damit auf Interesse und Neugierde bei den jüngeren Männern. Von Vorarlberg bis nach Salzburg kannte man den Trendsetter Rath: „Als Bundesheer-Soldaten aus Vorarlberg zum Stützpunkt nach Salzburg einberufen wurden, sprach der Vizeleutnant einen Soldaten auf dessen sehr kurzen Haarschnitt an, ob er denn beim Rath Friseur im Ländle war“, so der Friseur lachend.

Mann hat die Haare schön
Ekkehard Rath selbst ist ein reiner Männerfriseur. Er weiß schließlich am besten, was Männer wollen und welche Haarschnitte gerade im Trend sind. „Ich bin Perfektionist. Gerade deshalb schneide ich nur Herrenfrisuren. Sie wirken auf den ersten Blick kurz und praktisch. Man muss hier aber unglaublich präzise und genau sein. Außerdem muss ich zugeben, dass ich mit Männern mehr Gesprächsthemen habe“, so der Friseur schmunzelnd. Kein Problem, denn für den weiblichen Part im Salon Rath Frisuren hat er schließlich ein 10-köpfiges Expertenteam an Damen, welche die Frauenwelt mit ihren Services verwöhnen. „Ich vertraue meinen Mädels komplett! Sie machen eine tolle Arbeit“, so Ekkehard Rath stolz.

 

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