Waschen, schneiden und fotografisch analysieren

13

September

Innovative Kundenberatung, die Perfektion edler Schnitte und das Weitergeben von Wissen – dafür steht Friseurmeister Stefan Taucher mit seinen fünf Salons in Graz. Doch nicht nur diese Einstellung macht den Noblestyle-Gründer einzigartig in Österreich: durch professionelle Behandlung mit digitaler Haaranalyse revolutioniert Stefan Taucher ganz individuell den Friseurbesuch.

Kundenanalyse mal anders
„Die Kunden kommen nicht nur rein und haben eine schöne Zeit. Sie bekommen eine professionelle und hochwertige Haarbehandlung!“ In seinen Salons ist eine abgestimmte und individuelle Kundenbetreuung Standard. Besonders spannend: Dies wird durch eine digitale Haar- und Kopfhautanalyse mit Hilfe einer Kamera möglich gemacht. „Ohne das Gerät können wir nur Mutmaßungen anstellen, mit diesem Hilfsmittel kann ich den Zustand jedoch genau messen“. Die Struktur des Haars und der Kopfhaut wird hier genau untersucht. Der Kunde bekommt dann die individuelle Pflege, die genau auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist. Diese Technik empfindet Stefan Taucher als essenziell für eine gute Behandlung, denn durch sie werden Erkenntnisse für ein optimiertes Pflegekonzept gewonnen.

Der Mitarbeiter ist König!
Nicht nur in Sachen Haaranalyse geht Stefan Taucher mit der Zeit, er will in seinen Salons einen besonders angenehmen Arbeitsplatz schaffen. „Work-Life-Balance“… gibt es das heutzutage überhaupt noch? Ja, denn dieser Begriff ist dem 33-Jährigen besonders wichtig. Speziell für seine Salons sind die ungewöhnlichen und unterschiedlichen Öffnungszeiten der Standorte, so arbeitet man beispielsweise in der Filiale Burggasse nur von Mittwoch bis Samstag – dafür bis 20:00 Uhr. Hier ist für jede Lebenssituation etwas dabei. Die Jahresfeier, das Sommerfest mit Zauberer und die wöchentlichen Sportaktivitäten sind nur drei der vielen Benefits für die 70 Mitarbeiter. „Ziel ist es, den Friseurbesuch zu revolutionieren und zu einem Erlebnis zu machen. Das geht nur mit zufriedenen Mitarbeitern“, so der überzeugte Jungunternehmer.

Education – Gewusst wie
Mit 15 hat Stefan Taucher die Lehre zum Friseur begonnen. Seine Lehrzeit war vor allem eines: Spannend. Er durfte von Anfang an viel machen und hat mit 18 bereits Lehrlingsseminare gehalten. Er fand seinen Weg in die Ausbildung sehr früh und sieht diese Chance als bislang größten Meilenstein. Bis heute liegt für ihn der Schlüssel in der Aus- und Weiterbildung, deshalb ist der „Education Artist L‘Oréal Professional“ auch fast jedes Wochenende unterwegs und hält unzählige Seminare und Workshops. Seinen 20 Lehrlingen bietet er nicht nur die normale, sondern auch eine verkürzte Form der Lehre an. Denn: „Man muss den Menschen auch entgegenkommen“. So hat die Mama mit zwei Kindern ebenfalls die Chance auf eine Lehrstelle im Salon Noblestyle. Trotzdem müssen sich seine Lehrlinge beweisen: „Ich bin dafür, dass man als junger Mensch Dinge erkundet und auch andere Perspektiven sieht. Die besonders Fleißigen übernehmen wir jedoch auch immer gerne nach der Ausbildung.“

Der coole Friseur
Für Stefan Taucher gab es nie einen anderen Beruf als den des Friseurs. Schon als Kind hat er seinen Puppen die Haare geschnitten – natürlich auch damals modisch und stilvoll. Nach vielen spannenden Erfahrungen war die Selbstständigkeit für den damals 25-Jährigen der einzige und beste Weg, um sich in der Branche zu etablieren. So kann er heute den Friseurbesuch auf seine Art und Weise gestalten und viel Neues ausprobieren. Den Schlüssel für den Erfolg seines Unternehmens sieht er im „Outsourcing“, da sich seine Mitarbeiter auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. So wird beispielsweise die Buchhaltung komplett von externen Partnern übernommen. „Als Friseur braucht man schon eine gewisse Coolness“, lacht Stefan Taucher. „Da hört man sehr viele pikante Details, die man eigentlich gar nicht hören will. Mit denen muss man richtig umgehen können.“

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